Sinisha Lüscher
Er gehört zu den Favoriten an der Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen
Grischa Ruprecht, Gemeinderat Suhr.
Bild: zvg
Das Jugendfest in Suhr findet dieses Jahr vom 19. bis 21. Juni statt. Grischa Ruprecht, OK-Präsident und Suhrer Gemeinderat, spricht im Interview über die Herausforderungen bei der Planung im Zuge des Schulhausneubaus und die Highlights im diesjährigen Programm.
Wann haben Sie im OK mit der Planung für das Jugendfest 2026 begonnen?
Die Planung für das Jugendfest 2026 lief bereits vor meinem Amtsantritt im November 2025 an. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich von Anfang an bei den Sitzungen dabei sein und die Vorbereitungen aktiv mitgestalten durfte.
Welche Herausforderungen gab es bei der diesjährigen Planung zu meistern?
Die grösste Herausforderung ist der Schulhausneubau: Wir organisieren das ganze Fest rund um eine riesige Baustelle. Dazu kommen die Bauarbeiten an der Tramstrasse mit einer leicht neuen Umzugsroute, das Militär auf dem Schulhausareal während des WKs sowie fehlende Parkplätze wegen der Sanierung der Ostturnhalle. Die Organisation des diesjährigen Jugendfests gleicht deshalb einer echten Herkulesaufgabe.
Am Freitagabend geht es bei der Bibliothek vor dem Vinci-Schulhaus mit dem Bandabend los. Wer tritt dort auf und wie ist das Programm zustande gekommen?
Auf der Bühne stehen Bands aus Suhr und den benachbarten Schulgemeinden. Der Anlass findet bereits zum zweiten Mal statt. Aus Suhr treten die Bands «half past seven» und «The Sixth Sense» auf. Die Kreisschule Aarau-Buchs wird durch die Gruppen «Red Stripes», «The Twisters» und «Solid Groove» vertreten. Der Bandabend bietet jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, ihr Können vor Publikum zu zeigen und gemeinsam für einen stimmungsvollen Auftakt des Jugendfests zu sorgen.
Der Festumzug zieht am Samstagmorgen durchs Dorf. Was erwartet die Besucherinnen und Besucher dort?
Am traditionellen Festumzug nehmen die Schülerinnen und Schüler der Schule Suhr teil, begleitet von musikalischer Unterhaltung und viel Kreativität. Das Motto lautete «Made in Suhr». Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen farbenfrohen und lebendigen Umzug freuen.
Wieder im Programm ist die Holzklötzchenwelt. Was macht dieses Angebot offenbar so beliebt?
Die von der AKB gesponserte Holzklötzchenwelt erfreut sich grosser Beliebtheit. Sie bringt Kinder, Eltern und Grosseltern zusammen und bietet viel Raum für kreatives Spielen und Bauen mit wenigen Regeln.
Am Samstag gibt es zusätzlich einen Spielnachmittag beim Kindergarten Steinfeld. Was ist dort geplant?
Die vielfältigen Angebote für die Kinder reichen vom Kletterparcours über Büchsenschiessen, Arm- und Haarbändeli-Knüpfen sowie Boccia bis hin zum beliebten Bobby-Car-Rennen.
Auf welchen Programmpunkt freuen Sie persönlich sich besonders?
Eigentlich auf sehr vieles. Der Umzug am Samstagmorgen ist sicherlich das Herzstück des Jugendfests. Vor rund zwölf Jahren durfte ich selbst zuletzt als Schüler daran teilnehmen. Damals empfand man das in der achten Klasse vielleicht eher als Pflichtprogramm. Heute ist es für mich etwas ganz Besonderes, als neu gewählter Gemeinderat mitlaufen zu dürfen. Darauf freue ich mich enorm. Ebenso freue ich mich auf das grosse Engagement der Suhrer Vereine. Dass sich so viele Vereine mit ihren Beizlis ehrenamtlich am Jugendfest beteiligen, ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrücklich, wie lebendig unsere Vereinskultur ist.
Am Beizlifest engagieren sich wieder viele Suhrer Vereine. Was bedeutet diese Mithilfe für die Durchführung und die Atmosphäre des Fests?
Diese Unterstützung kann man kaum hoch genug einschätzen. Die Vereine leisten einen enorm wertvollen Beitrag. Ohne das Beizlifest würde dem Jugendfest ein ganz wichtiger Teil seiner Atmosphäre und seines Charmes fehlen.
Was hat der Lunapark dieses Jahr zu bieten – gibt es ein besonderes Highlight?
Im Lunapark warten die Bahnen Auto-Scooter, Swing-Up, Dee-Zoon und Baby-Flug auf die Gäste. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Spiel- und Schiessbuden sowie Stände mit Confiserie, Softeis und Zuckerwatte.
Und was gibt es dieses Jahr bei der Tombola zu gewinnen?
Zu den Hauptpreisen der Tombola gehören ein Scooter, Lego-Sets, ein Skateboard, ein Surf-SUP, Haus-haltsgeräte und ein Werkzeugkoffer. Daneben gibt es zahlreiche weitere Gewinne wie Freizeitartikel, Bälle, Spiele, Plüschtiere und Haushalts-artikel.
Sie haben das letzte Wort.
Die zahlreichen Baustellen haben die Planung erschwert. Trotzdem war für uns klar, dass das Jugendfest stattfinden soll. Ich danke dem Organisationskomitee herzlich für den grossen Einsatz. Gleichzeitig bitte ich die Bevölkerung um Verständnis, dass dieses Jahr unmittelbar neben der Baustelle des neuen Schulhauses gefeiert wird. Umso mehr freue ich mich auf ein stimmungsvolles Jugendfest. Denn letztlich gilt: Ein Fest lebt von den Menschen, die es gemeinsam tragen und mit Leben füllen.
Interview: Adrian Oberer
Das Programm finden Sie unter:
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