Sinisha Lüscher
Er gehört zu den Favoriten an der Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen
Guido Scherer, OK-Präsident des Äntefescht 2026.
Bild: zvg
Ein super OK-Team, ein tolles Fest, eine schöne Tradition: Äntefescht-OK-Präsident Guido Scherer im Interview.
Was motiviert Sie persönlich, das Äntefescht 2026 erneut als OK-Präsident zu leiten?
Das Äntefescht 2023 war nach einer fast sechsjährigen Pause ein unglaublich grosser Erfolg und ein tolles Fest für die Jugend sowie alle Bewohner der beiden Dörfer. Für dieses Fest im Jahr 2023 konnten wir ein ganz starkes OK-Team zusammenbringen. Und weil es so schön war, haben wir im Team damals gesagt: «Kommt, das machen wir 2026 gleich noch einmal!»
Welche Aufgaben in der Organisation eines solchen Dorffestes beanspruchen am meisten Zeit?
Das ganze Team ist enorm gefordert. Teams wie Unterhaltung und Beizli sind bereits sehr früh intensiv mit der Planung beschäftigt. Teams wie Infrastruktur und Sicherheit müssen zwar ebenfalls viel vorbereiten, sind jedoch insbesondere während des Festes stark gefordert.
Das Sponsoring ist wahrscheinlich das Team, das am längsten und intensivsten engagiert ist, um möglichst viele Sponsoren zu motivieren. Aber es braucht alle und es braucht einen enormen Einsatz von allen! Das geht nur als Team, in dem man sich hilft, wo man sich austauscht und wo man gemeinsam Probleme löst.
Gibt es aus den Erfahrungen vom Äntefescht 2023 Dinge, welche man in diesem Jahr noch optimieren kann?
Man lernt immer dazu! Nach dem letzten Fest haben wir eine Liste zusammengestellt, was gut lief und was besser werden muss. Diese Liste hat uns sehr geholfen, und wir haben bereits einiges optimiert: Es gibt neu ein Festbier für das Äntefescht und wir werden einen Fest-Pin verkaufen.
Warum sind solche traditionellen Feste heute noch wichtig?
In einer Welt, in der Nachrichten sich in Sekundenschnelle verbreiten, ist das Nahe, also die Familie, die Nachbarschaft, das Dorf, die Schule und die Vereine, wichtig – das ist Heimat! Die Kultur in einem Dorf wird von der Schule und den Vereinen geschaffen, nicht von den Gemeinderäten oder sonst wem. Und dieses traditionelle Fest bietet genau das: Es ist ein Fest für unsere Kinder! Ein Schulfest, auf das sie drei Jahre hinfiebern und sich freuen. Wir haben Eltern, die schon als Kinder mitgelaufen sind und die jetzt freudig am Samstag an der Umzugsroute ihre eigenen Kinder sehen werden.
Wenn Sie das Äntefescht 2026 in wenigen Worten beschreiben müssten – welche wären das?
«Bunt feiern WIR das Leben» – es ist das Motto unserer Schule und es sind genau die richtigen Worte.
Gibt es neue Programmpunkte im Vergleich zu 2023?
Wir haben das Musikprogramm deutlich umgestellt und bieten jetzt eine offene Festivalbühne. Man kann also die Bands und die Shows von der Hauptbühne aus mitverfolgen und dabei mittanzen. Bei der Auswahl der Bands war es uns wichtig, Musik für die junge Generation zu bieten. Es ist Musik, die allen gefallen wird, weil sie so abwechslungsreich ist.
Auf was freuen Sie sich persönlich am meisten?
Auf drei tolle, fröhliche, bunte, herzliche, lustige und schöne Tage mit einem wunderschönen Kinderumzug am Samstag. Aber am meisten auf viele lachende und glückliche Kindergesichter!
Warum sollte sich niemand das Äntefescht 2026 entgehen lassen?
Weil es höchste Zeit ist, in unseren beiden Dörfern mal wieder mit der Jugend ein tolles, gemeinsames Fest zu feiern!
Gibt es jemanden, dem Sie Ihren besonderen Dank aussprechen möchten?
Natürlich den Lehrerinnen und Lehrern, die sich mit den Kindern auf das Fest vorbereiten, den 17 Vereinen, die schöne Beizli betreiben werden, Maya Hauri, die den Lunapark organisiert, den Musikgesellschaften am Umzug, den beiden Gemeinden, die das Fest grosszügig unterstützen, den Sponsoren, die einen so wichtigen Beitrag leisten und vor allem möchte ich meinem OK-Team danken. Ohne sie wäre das alles nicht möglich. Wir haben das beste OK-Team der Welt!
Interview: Olivier Diethelm
Alle weiteren Infos: www.aentefescht.ch
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