Die Augenbinde
GaukeLaien Aarau: Theaterstück über Gehorsam und die leisen Mechanismen der Macht
Das Bahnhofsareal war ein Brennpunkt. Bild: zvg
Die Abteilung Sicherheit der Stadt Aarau blickt auf ein intensives und ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Im Zentrum stand ein besonderes Jubiläum: Die Stadtpolizei Aarau feierte ihr 325-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1700 hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt und den ge-sellschaftlichen sowie sicherheitspolitischen Anforderungen angepasst – ein Weg, der auch im Jubiläumsjahr konsequent fortgesetzt wurde.
Aarau Das Jahr 2025 war für die Abteilung Sicherheit der Stadt Aarau von hoher Einsatzintensität, wichtigen Weiterentwicklungen und einem besonderen Jubiläum geprägt. Die Stadtpolizei Aarau feierte ihr 325-jähriges Bestehen und unterstrich damit ihre lange Tradition und stetige Anpassung an neue gesellschaftliche und sicherheitspolitische Anforderungen.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der urbanen Sicherheit. Mit dem Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» wurde insbesondere die komplexe Situation im Bahnhofsperimeter ganzheitlich analysiert. Neben operativen Massnahmen wurden auch gezielte kleinere bauliche Anpassungen umgesetzt. Ein im Dezember 2025 veröffentlichter Zwischenbericht zeigte mittel- und langfristige Handlungsfelder auf. Das Projekt wird 2026 weitergeführt.
Die Stadtpolizei Aarau erhöhte ihre uniformierte Präsenz deutlich auf insgesamt 26’575 Stunden, was einer Zunahme von rund neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im Bahnhofsbereich wurden 4602 Präsenzstunden geleistet. Zusätzlich verbesserten neue Schusswesten die Sichtbarkeit der Polizei. Insgesamt intervenierte die Stadtpolizei 3’819 Mal, davon 903 Einsätze in Vertragsgemeinden. Einsätze wegen häuslicher Gewalt sowie mit psychisch auffälligen Personen gingen leicht zurück, blieben jedoch weiterhin zeitintensiv. Mit der Einführung des Tasers wurde die Ausrüstung modernisiert und die Handlungssicherheit erhöht.
Die Feuerwehr Aarau verzeichnete mit 204 Einsätzen ein durchschnittliches Einsatzaufkommen. Auffällig war der Anstieg der Brandeinsätze auf 31 Ereignisse. Positiv entwickelte sich hingegen die Zahl der Fehlalarme automatischer Brandmeldeanlagen, die dank konsequenter Nachbearbeitung weiter sank. Die ungleichmässige Einsatzverteilung stellte die Milizfeuerwehr und deren Arbeitgebende weiterhin vor organisatorische Herausforderungen.
Das Projekt «Sicherheit, Intervention, Prävention (SIP)» konnte sich 2025 weiter etablieren. Mit sechs Mitarbeitenden wurden 892 Präsenzstunden geleistet, über 5700 Kontakte geknüpft und 366 Interventionen durchgeführt. Die SIP trug insbesondere an Wochenenden zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls bei und wird ab 2026 dauerhaft in der Abteilung Sicherheit verankert.
Insgesamt zieht die Abteilung Sicherheit eine positive Bilanz. Das Jahr 2025 zeigte eindrücklich, dass öffentliche Sicherheit nur durch Präsenz, Prävention, Intervention und enge Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen nachhaltig gewährleistet werden kann.
pd/red
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