Rolf Walser
Interview: OK-Präsident und Gesamtschulleiter über das «Speuzer Schuelfescht»
Klare Worte von Landstatthalter und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati (l.) und ein Dankeschön von Parteipräsident Roger Wisler.
Bild: zvg
Im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung der SVP Rupperswil stand das Referat des Aargauer Landstatthalters und Militärdirektors Jean-Pierre Gallati zum Thema «Krieg in Europa – was macht die Schweiz?» im Zentrum. Für Gesprächsstoff war gesorgt.
Rupperswil Die Jahresversammlung der SVP Rupperswil startete in Anwesenheit zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger mit dem Besuch von Landstatthalter Jean-Pierre Gallati. Er informierte über die aktuelle, instabile Lage auf der Welt mit Auswirkungen auf Europa und damit auch auf die Schweiz.
Sind Land und Leute geschützt und wo bestehen die grössten Risiken? Major a. D. Gallati stellte als Ausgangslage fest: «Wir haben auf der Insel der Glückseligen ein grosses Manko in der Landesverteidigung». Dieses sei nicht dem Zufall, sondern der politischen Arbeit der letzten 35 Jahre geschuldet. Mit einigen bildhaften Beispielen zeigte er auf, weshalb die Schweizer Armee bei der Verteidigung des Landes nicht einsatzfähig ist. «Auswirkungen des laufenden Krieges in Osteuropa sind Flüchtlinge, und gerade hier sind wir ausserordentlich gefordert.»
Aus seiner Sicht ist die neue sicherheitspolitische Strategie 2026 des Bundesrats nicht einsichtig und die vorgeschlagenen Massnahmen ungenügend oder zu unpräzise. «Bereits die Diagnose der Bundesorgane ist oberflächlich und deshalb falsch», zog er seinen Schluss. Ein Blick zu den Baltischen Staaten zeige den Unterschied deutlich auf. «Dort wird mit Hochdruck gehandelt, hier wird mit Eifer über Bagatellen lamentiert.»
Die fehlende Bereitschaft zum Dienst für die Landesverteidigung basiere in der Schweiz auf der Wohlstandsgewohnheit und diese werde durch Schönwetterreferate begleitet. Glück sei keine Strategie und Gallatis Forderung ist klar: Die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz ist sofort wieder herzustellen. Die Anwesenden stimmten ihm vollumfänglich zu.
msu
>>> Die SVP Rupperswil hat an ihrer GV die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 5. Juni beraten und bei den Verpflichtungskrediten für Architekturwettbewerbe Rückweisung beschlossen. Zudem wird die Zentralisierung der Kreisschule abgelehnt. Lesen Sie die ganze Medienmitteilung dazu hier.
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