Rolf Walser
Interview: OK-Präsident und Gesamtschulleiter über das «Speuzer Schuelfescht»
Überparteilich mobilisierten Vertreter gegen die "Keine-10-Millionen-Schweiz"-Initiative. Bild: zvg
Grüne, SP, GLP, EVP, Mitte und FDP haben am Samstag in Aarau gemeinsam gegen die Chaos-Initiative mobilisiert. Die Parteien warnen vor den weitreichenden Folgen der Vorlage und setzen ein deutliches Zeichen für ein Nein am 14. Juni.
Aarau Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Parteien informierten an einer gemeinsamen Standaktion die Bevölkerung über die Auswirkungen der Chaos-Initiative und suchten das direkte Gespräch. Die breite Allianz unterstreicht: Die Ini-tiative bietet keine Lösungen, sondern verschärft bestehende Probleme.
Die Initiative verlangt einen starren Bevölkerungsdeckel und würde bereits ab 9,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einschneidende Massnahmen auslösen. Damit droht sich der Fachkräftemangel in zentralen Bereichen wie Gesundheitswesen, Gewerbe oder Gastronomie weiter zu verschärfen. Dies hat konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung: Es drohen längere Wartezeiten und eine schlechtere Versorgung. Eine Annahme der Initiative setzt zudem den bilateralen Weg mit der EU sowie die Zusammenarbeit im Rahmen von Schengen und Dublin aufs Spiel. Damit sind zentrale Grundlagen für Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der Schweiz in Gefahr.
Die Parteien rufen die Stimmberechtigten dazu auf, am 14. Juni ein klares Nein zur Chaos-Initiative einzulegen – für eine funktionierende Wirtschaft, eine verlässliche Versorgung, den Schutz unserer Arbeitsplätze und stabile Beziehungen zu Europa.
pd
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