Sinisha Lüscher
Er gehört zu den Favoriten an der Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen
Das Siegerteam vom PC Erlinsbach: v.l.n.r Bruno Neuhold, Urs Schmid, Christian Neff
Bild: zvg
Für den alljährlich stattfindenden Wytropfe-Cup wurde am Samstag, 30. Mai, erstmals auf allen 20 Plätzen der neu ausgebauten Anlage des Pétanque Club Entfelden (PCE) gleichzeitig gespielt.
Oberentfelden Dank der neuen Anlage musste der nahe Parkplatz - anders als in vergangenen Jahren - nicht mehr als Spielort miteinbezogen werden. Die neue Infrastruktur schafft gleiche Bedingungen für alle und bildete gleichzeitig den Rahmen für ein veritables Pétanque-Happening.
Sich im Wettkampf zu messen, scheint den Menschen in die Wiege gelegt. Schneller, höher, weiter! Immer auf der Jagd nach neuen Rekorden. Ganz anders zählt beim Pétanque, dem Spiel mit den stählernen Kugeln, die Nähe zum Cochonette, der kleinen, hölzernen Zielkugel. Wer seine Kugeln am nächsten setzt, punktet. Wer 13 Punkte erreicht, gewinnt. Und wer 13:0 verliert, hat ein Fanny kassiert; aber das ist eine andere Geschichte.
Pétanque ist für alle, schliesst niemanden aus. Wer jedoch mit den Besten mithalten will, braucht vor allem eines: Erfahrung. Ausgezeichneter Pétanque-Sport, hauptsächlich von erfahrenen Teilnehmern praktiziert, war am Samstag auf der neuen, ausgebauten Anlage des Pétanque Club Entfelden zu sehen.
Der Wytropfe-Cup bringt seit Jahr und Tag die besten Spielerinnen und Spieler aus dem Kanton nach Oberentfelden. Der Event zählt zu den acht Turnieren, die unter der Regie der IG Regioms, einem Zusammenschluss von mehreren, hauptsächlich im Aargau ansässigen Vereinen, alljährlich durchgeführt werden.
Heuer waren 41 Teams am Start. Insgesamt tummelten sich 123 Aktive auf der Anlage, doch zusammen mit allen Helferinnen und Helfern des PCE zählte man über 140 Frauen und Männer. Damit möglichst viele Pétanque-Begeisterte teilnehmen konnten, durfte jedes Team drei Spielende an den Start schicken. Gespielt wurde demnach drei gegen drei, wobei jede Person «nur» zwei Kugeln ausspielen konnte. Die sogenannten «Triplette» gilt im Pétanque-Sport als Königsdisziplin.
Dabei aber bitte die Königinnen nicht vergessen. Denn wie sich ein Team zusammensetzt, ist beim Wytropfe-Cup nicht vorgeschrieben. Man sah reine Männer-Trios, zahlreiche gemischte Teams und auf dem sehr guten 9. Rang klassierte sich mit Dorothea Kälin, Sonja Hankh und Doris Lingg aus Zufikon, die aus fünf Parteien mit drei Siegen hervorgingen, ein reines Frauen-Trio.
Ganz hervorragend schlug sich das Heimteam vom PCE mit Margrit und Erich Nyffenegger zusammen mit Giuliano Peccianti. Mit vier Siegen stehen die drei strahlend auf Platz 2 neben dem Trio aus Erlinsbach (Christian Neff, Bruno Neuhold und Urs Schmid), welches diesen herrlichen Turniertag ungeschlagen und als würdiger Sieger verlassen durfte.
hzh
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