Rolf Walser
Interview: OK-Präsident und Gesamtschulleiter über das «Speuzer Schuelfescht»
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Energieversorger aus Rupperswil und Wildegg prüfen eine vertiefte Zusammenarbeit bis hin zu einem möglichen Zusammenschluss mit der SWL Energie AG.
Region Bereits am 30. April gaben die Gemeinde Rupperswil und die SWL Energie AG in Lenzburg bekannt, eine engere Zusammenarbeit beziehungsweise einen möglichen Zusammenschluss des gemeindeeigenen Elektrizitätswerks mit der SWL zu prüfen. Gemäss Medienmitteilung sei der Prozess im Rahmen des Strategieprozesses 2025 der Gemeinde angestossen und durch externe Fachberatung begleitet worden. Als nächster Schritt solle eine gemeinsame Absichtserklärung erarbeitet werden, welche die Ziele und Eckwerte einer möglichen Zusammenarbeit festhält.
Der Stadtrat Lenzburg unterstütze die Stossrichtung, heisst es weiter. Wenige Tage später folgte eine zweite Mitteilung: Die RTB Regionalen Technischen Betriebe aus Wildegg und die SWL Energie AG erklärten ihrerseits, verschiedene Formen einer vertieften Zusammenarbeit zu prüfen – von Kooperationen bis hin zu einem Zusammenschluss. Der Entscheid dazu werde von Vorstand, Verwaltungsrat und den Eigentümergemeinden beider Unternehmen gemeinsam getragen.
Ausdrücklich wird in der Mitteilung festgehalten, dass auch weiteren Energieversorgungsunternehmen in der Region eine Beteiligung am Prozess offenstehe. In den kommenden Monaten sollen unter Einbezug externer Fachpersonen und in enger Abstimmung mit den Gemeinden die notwendigen Grundlagen erarbeitet werden. Untersucht werden sollen dabei unter anderem die organisatorische Ausgestaltung, wirtschaftliche Auswirkungen, die Versorgungssicherheit sowie die Bedeutung für regionale Arbeitsplätze. Ziel sei es, bestehende Stellen zu sichern und wo nötig auszubauen.
Beide Mitteilungen nennen übereinstimmend steigende regulatorische Anforderungen, wachsende technische Komplexität, die Digitalisierung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie den Fachkräftemangel als Hauptgründe für die Überlegungen. Kleinere und mittlere Werke gerieten dadurch zunehmend unter Druck, heisst es. Eine engere Zusammenarbeit solle Synergien erschliessen und die Versorgungssicherheit langfristig stärken. Die Ergebnisse der vertieften Prüfung sollen als Grundlage für die weiteren strategischen und politischen Entscheidungsprozesse dienen. Über den weiteren Verlauf wollen die Beteiligten zu gegebener Zeit informieren.
aob
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