Alfred Stiner
Der Gemeindeammann von Unterentfelden im Interview
Wir feiern das 40-jährige Bestehen unseres Weingutes. Dazu haben wir allen Grund. Wir blicken mit Freude auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Uns ist ein Strukturwandel gelungen.
Den ursprünglich konventionellen elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mit Viehhaltung und Ackerbau sowie 50 Aren Reben entwickelten wir zum 16 Hektaren grossen, fortschrittlichen Vollerwerbs-Weingut mit einer konsequenten Qualitätsphilosophie. Innovation und Tradition sind unsere Leitsätze. Aus 19 Traubensorten keltern wir 23 sortentypische, mit Auszeichnungen bedachte Rot- und Weissweine sowie Spezialitäten. Wir produzieren umweltschonend.
Unsere Rebberge sind intakte Ökosysteme. Wir haben bereits drei Hektaren Reben mit pilzwiderstandsfähigen Sorten angepflanzt. Unser Weingut wird mit erneuerbarer Energie betrieben und verfügt über moderne Einrichtungen sowie gediegene Degustations-, Verkaufs- und Veranstaltungsräume.
Wir leisten auch einen Beitrag zur Pflege der Weinkultur. Durch unsere Initiative sind in Remigen ein Reb- und Naturwanderweg sowie in der Region Brugg vier Römer-Rebberge entstanden. Sie zeigen im Einklang mit dem Vindonissa Museum, wie die Römer den Weinbau vor 2000 Jahren in unsere Gegend brachten. Indem wir seit 20 Jahren anderen Winzern im Dorf die Trauben abnehmen und sie bei der Rebarbeit unterstützen, konnte sich Remigen zur drittgrössten Aargauer Weinbaugemeinde entwickeln.
pd
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