Michael Hermann
referierte in Aarau im Hinblick auf die "Keine-10-Millionen-Schweiz!" -Initiative
Am 21. März fand der erste Arbeitstag des Naturschutzvereins Zofingen statt. Die Verschiebung um eine Woche – am ursprünglich vorgesehenen Datum hatte das Wetter mit Regen und Schnee einen Einsatz verunmöglicht – erwies sich als goldrichtig.
Zofingen Bei besten Bedingungen und wunderbarem Wetter traf sich rund ein Dutzend motivierte Erwachsene und Kinder morgens um 8 Uhr beim Stampfiweiher. Nach kurzer Instruktion ging es auch schon los: Im steilen Gelände gegenüber dem Weiher wurden Sträucher gepflanzt und zum Schutz gegen die weidenden Rinder eingezäunt. Natürlich durfte auch eine Pause nicht fehlen und so stärkten sich die Helferinnen und Helfer zwischendurch mit Sandwiches und Getränken, bevor die Arbeiten am Mittag abgeschlossen werden konnten. Die so geschaffenen Kleinstrukturen sollen Rückzugsorte schaffen und, als Teil des 13-Punkte-Programms «Ökologische Infrastruktur in Stadtnähe», die Biodiversität fördern. So soll es beispielsweise dem Neuntöter ermöglicht werden, sich hier wieder anzusiedeln.
Der Naturschutzverein Zofingen ist zuversichtlich, dass die koordinierten Massnahmen in Zofingen den gewünschten Erfolg bringen, und dankt den fleissigen Helferinnen und Helfer für den Einsatz sowie den beteiligten Landwirten für die gute Zusammenarbeit.
Als nächste Aktivität steht am 14. Mai 2026 die Frühlingsexkursion zum Thema «Entlang der Wigger» an. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr unter der Hardbrücke Brittnau (400 m südlich der Trinermatte, die Exkursion dauert ca. 1.5 Stunden.
Tobias Stöckli
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