Yvette Körber
Frau Gemeineammann von Oberentfelden im Interview
Zeichen setzen: Mahnwache für Glaubensverfolgte in Zofingen. Bild: CSI
Mahnwachen in 72 Schweizer Ortschaften erinnerten am 10. Dezember an das Unrecht der Diskriminierung und Verfolgung von Menschen allein aufgrund ihres Glaubens.
Zofingen Am 10. Dezember demonstrierten in Zofingen und in 71 weiteren Orten in der Schweiz über 2100 Menschen, dass ihnen das Schicksal von Glaubensverfolgten nicht gleichgültig ist. Mit Kerzen in der Hand und umgehängten Protestplakaten beteten sie still für bedrängte Christen und andere religiös Verfolgte. In Zofingen trafen sich 46 Personen auf dem Aargauerplatz, um auf dieses Anliegen aufmerksam zu machen.
Die Mahnwache initiiert hat die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Jeden Tag sind Millionen von Menschen Feindseligkeiten und Diskriminierungen ausgesetzt, und dies allein wegen ihres Glaubens. Die Mahnwache findet bewusst in der Adventszeit statt, weil in einigen Ländern Christen in der Weihnachtszeit vermehrt gefährdet sind. «Die Religionsfreiheit ist weltweit unter Druck. Christen und auch Angehörige anderer religiöser Minderheiten werden bedrängt, verfolgt oder sogar getötet. CSI setzt sich für sie ein. Bei der Mahnwache treffen sich Menschen mit verschiedenen konfessionellen Hintergründen in Einheit zum Gebet für Glaubens-verfolgte», sagt Simon Brechbühl, Geschäftsführer von CSI.
«Glaube überwindet Gewalt!», «Glaubenswechsel ist kein Verbrechen!», «Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!» Mit solchen und ähnlichen Plakaten wurde auch in Zofingen auf das Recht auf Religionsfreiheit hingewiesen, welche leider in vielen Ländern der Welt nicht garantiert ist. Die Stimmung auf dem Aargauerplatz in Zofingen war friedlich. Viele vorbeigehende Passanten lasen die Plakate und reagierten positiv auf dieses Zeichen der Hoffnung. Die Mahnwache wurde mit einem gemeinsamen «Vater unser»-Gebet beendet, anschliessend gab es noch Punsch und die Teilnehmenden hatten Zeit sich auszutauschen.
An der zum 14. Mal durchgeführten Mahnwache für Glaubensverfolgte gingen an 72 Orten über 2100 Menschen auf die Strasse. Es waren noch nie so viele. Simon Brechbühl freut sich über die rege Teilnahme und die neu hinzugekommenen Standorte. Er selbst nahm in Thun teil, wo sich 120 Menschen trafen.
pd
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