Yvette Körber
Frau Gemeineammann von Oberentfelden im Interview
Unter anderem bietet auch der geschichtsträchtige Gewölbekeller mit der grosszügigen Wein-Ecke Platz auch für grössere Events – gerade Hochzeiten sind sehr beliebt. Bild: zvg
In Schöftlands «Ochsen» tut sich seit April 2024 vieles. Immanuel Kirisits schreibt die Geschichte des traditionsreichen Gasthauses mit grossen Erfolg ganz neu. Ein Besuch lohnt sich also!
Jetzt ist Immanuel Kirisits 21 Jahre, mit 20 wurde er Chef und führt als jüngster Gastwirt der Schweiz ein Team mit rund 8 Personen. «In diesem Jahr habe ich auf allen Ebenen sehr viel gelernt. Ich möchte zusammen mit meinem vertrauten Team weitergehen und unsere Stammgäste sowie neue Gäste kulinarisch weiterhin verwöhnen». Im Dorf wie auch aus nah und fern wird er gross angesehen und die vielen positiven Rezensionen sprechen für sein Talent.
«Ich setze auf natürliche und ehrliche Produkte», sagt der Gastwirt und ergänzt: «Qualität steht im Zentrum». Ein Blick in die Speisekarte zeigt, dass er altbewährte Gerichte auf die Karte schreibt, diese aber völlig neu umsetzt. Ganzes Weiderind aus der Region wird ebenfalls täglich verarbeitet. Auch Rezepte aus «österreichischen Küchen» – das beste Wienerschnitzel, ein steirisches Backhändel und ein Kaiserschmarrn – dürfen auf der Karte nicht fehlen.
«In der Küche die Verbindung schaffen zwischen neuen, durchaus auch etwas verrückten Ideen – das ist das, was mein Antrieb und meine Freude fürs Kochen ist». Es gibt beinahe alle 2 bis 3 Monate eine neue Speisekarte. Und: Im Ochsen gibt es stetig hausgemachtes Sauerteigbrot. Und zum «z’Mittag»? Da denkt die Küchencrew immer an Alle – die Fleischliebhaber, die Vegetarier und die Veganer. Und alle erhalten ihren Teller immer inklusive Suppe und Salat.
500 Jahre Geschichte leben im Ochsen, der vor rund 10 Jahren geschmackvoll renoviert wurde. Dem Gast eröffnet sich eine wunderschöne Gaststube mit einem feinen Sääli, die «Alte Küche» mit einem Zehnertisch ist der ideale Ort für die «kleine Gruppe, die etwas Besonderes feiert» oder für die Geschäftsleute, die in «anderer, spezieller Umgebung» ihren Business-Austausch mit einem feinen Essen verbinden. Und dann ist noch der Gewölbekeller mit der grosszügigen Wein-Ecke im Untergeschoss und der Saal im ersten Stock – hier ist die Noblesse des Traditionshauses extrem spürbar, hier bietet der Ochsen Platz für die grösseren Events, auch für Hochzeiten sehr beliebt! Übrigens Räume, die sich explizit für ein romantisches Dinner zu zweit empfehlen.
Die Küche, Immanuel’s Arbeitsraum, ist auf dem modernesten Stand eingerichtet. Hier spielt die «kulinarische Musik», hier entsteht die Qualität des Angebots, das dem jungen Koch wichtig ist. Seine Lehre als Koch hat er 2022 abgeschlossen, danach in der Gourmet-Küche des Grand Hotel National in Luzern an der Seite grosser Chefs gearbeitet. Und dabei Aspekte der «Haute cuisine» kennengelernt. Zum Beispiel vom renommierten Sternekoch Jeffrey van Zijl, der holländische Kitchen-Manager mit zwei Michelin-Sternen. Oder von Matteo Fortunato, Kirisits ehemaligem Executive Sous Chef in der Küche des Grand Hotel National. Dessen Risotto hat auch der Ochsen auf der Speisekarte - natürlich «interpretiert von Chef Immanuel».
Die Gäste dürfen sich auf leidenschaftliche Kochkunst in Kombination mit freundlichen Service und einer Prise künstlerischer Raffinesse freuen. So macht im Ochsen nicht nur die Kulinarik Spass, sondern es wirkt auch eine herzliche Lebensphilosophie: «Wenn Generationen mit einem tollen Team zusammen Grosses bewirken».
pd
Dorfstrasse 11, 5040 Schöftland
Telefon 062 721 12 12
www.zum-ochsen.ch
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